Licht, Kamera, Foto

Kein Fan von Selbstporträts :) Aber ich brauchte ein Bild von mir und mit einfachen mitteln wurde das dann auch ganz ok.
[…] Nun also die Kamera per USB Anschluss ans Tablet angeschlossen, ein Stativ aufgestellt und die Lampen mit Papier abgedeckt.

Für ein eigen- Foto wäre der einfachste Weg entweder ein FotografIn oder jemand aus dem näheren Umfeld mit einer Kamera, aber auch die Handy und Tabletkameras sind dafür geeignet. In den Geräten werden ja immer bessere Teile verbaut.
Der andere Weg geht z.B. über eine normale Kamera und den Timer, einen speziellen Fernauslöser oder wie in meinem Fall dem Tablet und einem USB Kabel zur Kamera.

USB + Tablet
USB + Tablet

Canon bietet z.B. zu den Kameras auch die Software zur Steuerung über den Computer, daher habe ich mir die Software installiert und schon hat man auf dem Bildschirm die Anzeigen und Bedienflächen der Kamera. Sehr angenehm. Der Große Vorteil liegt hier an den Funktionen der Kamera die erhalten bleiben, so hat man z.B. ein Livebild in der Vorschau, kann den Sensor auf die Umgebung anpassen und alles einstellen was man sonst an der Kamera so macht.

Was dann noch fehlt ist meist das größte Problem. Licht!
Tageslicht ist gut aber was macht man wenn man z.B. innen ein Foto aufnehmen möchte und es draußen mal nicht so hell ist?
Jetzt hat man drinnen künstliches Licht, meist leicht orange außer man hat weißes Licht.
Kein Problem die Kamera kann das über den Weißabgleich ausgleichen.

Nächstes Problem wenn man keine Ausrüstung wie im Fotostudio hat:
Normale Lampen werfen Schatten, die stören dann z.B. im Gesicht weil die Übergänge zu hart werden.

Simple Lösung: Man nimmt z.B. einfaches, weißes Papier und befestigt es leicht gewölbt vor den Lampen.
Auch wichtig ist es nicht nur eine Lichtquelle zu haben sondern am besten Licht von allen Seiten.

Besseres Licht für Fotos: Ein Blattpapier vor die Lampe für weichere Schatten
Besseres Licht für Fotos: Ein Blattpapier vor die Lampe für weichere Schatten

Ich habe z.B. eine kleine Stehlampe zu meiner rechten aufgestellt, gedämpft durch den Lampenschirm und ein DIN A3 Blatt. Hinter mir die weiße Trennwand die genügend Licht reflektiert hat, ansonsten wären dahinter z.B. die Lampen der Küche gewesen.
Links neben mir reichte bereits ein aufgehängtes weißes Bettlaken für viel reflektierende Fläche.
Über mir dann die Hauptlichtquelle, eine 60 Watt Led Lampe mit einem gewölbten DIN A3 Blatt davor.

Insgesamt ein super Ergebnis für bessere Ausleuchtung und weiche Schatten.

Leider war es wie immer wenn ich was mache bereits recht spät und daher so oder so dunkel, und ich müde, da hilft die beste Technik nicht damit man das auf den Fotos nicht sieht … außer man nimmt dann die Bildbearbeitung dazu :)
Ein wenig die Augenringe weg machen (aber bloß nicht alles, sonst wirkt es unnatürlich), das Bild ein wenig ausrichten weil die Kamera nicht richtig auf dem Stativ befestigt war, ein paar Bildfehler korrigieren die beim aufhellen des Bildes entstanden und fertig. So habe ich jetzt das eine Bild aus 180 Bildern ausgewählt und das geht so :)
Es war ein Versuch und ich bin immer noch kein Fan von Fotos von mir, aber was soll man machen.

Ein Selbstportrait
Ein Selbstportrait