4KINGS TONIC WATER

4KINGS TONIC WATER

leicht bitter und lecker.

Das ist ein Tonic Water, ein chininhaltiges Erfrischungsgetränk mit Aroma Chinin, abgefüllt von Radlberger Getränke. Ich hab es mir zum probieren geholt und finde es sehr lecker :)

Die Flasche sieht gut aus, hat mich zumindest zum kaufen angeregt. Das sehr schlichte Etikett passt zu Flasche und wirkt optisch bereits gut.

Das Tonic Water hat einen leicht süßlichen Geruch mit dem typischen Tonic Water Duft. Wie beschreibt man den eigentlich? Riecht das ein wenig ähnlich wie eine milde Zitronenlimonade? Beigemischt ist ein wenig Kohlensäure die sehr mild und angenehm im Getränk vertreten ist, das gefällt mir hier besser als bei einigen anderen Produkten.

Der Geschmack ist leicht bis etwas mehr bitter, aber auch mit süßer Note. Am Anfang ist der Geschmack mehr süß und wird dann bitterer und hat einen leicht bitteren Nachgeschmack. Gefällt mir sehr gut und schmeckt lecker. Die Abstimmung damit das bitter nicht zu viel bzw. falsch wirkt ist hier sehr gut gelungen.

Nicht zu süß, angehen bitter, angenehme Textur dank der Kohlensäure. Sehr gut! Kommt ab sofort öfter in den Einkauf.

Das wars zum Tonic Water :)



Hier noch Interessante Dinge / ein paar Gedanken:

  • Nicht im direkten Zusammenhang zum o. g. Produkt 

Natürlich habe ich kurz nach dem Produkt im Netz gesucht und auf einer Seite eine Diskussion zur Preispolitik gefunden. Grund genug darüber nachzudenken und darüber das viele doch recht wenig an die Mitmenschen denken. Soweit ich das mitbekommen habe, hat der bzw. ein Anbieter der die Marke 4KINGS im Sortiment hat, mindestens eine sehr bekannte andere Marke dafür aus dem Sortiment genommen. Grund dafür waren Preiserhöhungen die der Händler nicht annehmen wollte. Ich finde das überwiegend gut. Zwar finden, laut Internet viele Leute es gut das Marken die Preise des Händlers nicht mitmachen und die Preise erhöhen, aber dadurch gibt es ebenso viele die sich das nicht mehr leisten können/könnten. Schmecken können auch die Produkte von günstigeren Anbietern und das o. g. Tonic Water ist ein sehr gutes Beispiel. Man bezahlt ja oft eh eher die Marke als das Produkt und solange es Alternativen gibt darf man sich auch umschauen. Deutschland verarmt schon an vielen Stellen ohne das es vielen war haben wollen, aber naja. Wenn ich sehe was teils als Verdienstdurchschnitt angesehen wird, verdiene ich z.B. nicht mal ansatzweise soviel und im Fernsehen faseln die immer das die Bürger so viele reversen haben und nichts ausgeben … stimmt bestimmt bei vielen aber bei sehr sehr vielen auch überhaupt nicht.

Natürlich sind viele Preise in der Wirtschaft total unrealistisch, daher sollte man sich nicht der Illusion von guten Preisen hingeben. Wenn Unternehmen z.B. Milch mit LKWs von DE aus ins Ausland fahren, dort zu Joghurt verarbeiten lassen und dann alles zurück nach Deutschland fahren um es hier für 45 Cent (wenns teuer ist) als Joghurt anbieten? Oder wenn Bauern in Fernsehreportagen sagen das sie sich subventionieren lassen und ohne das Geld bereits dicht machen müssten?** Echte Preise wären also ziemlich teuer. **(Und entsorgen dafür auch ab und an einiges an Erzeugnissen damit diese nicht in den Handel kommen.)

Dann kommt man an den Punkt wo man etwas Aufwand betreibt und findet noch viele Produkte die im Handel verkauft werden in großer Menge und günstiger. Dann gibt es ja auch noch die Einkaufspreise für die Händler, die nochmal günstiger sind? Am Ende gehen Waren für unrealistisch wenige Cents in den Einkauf und der Kunde kauft diese für viele Euros, die teils immer noch zu wenig wirken. Es gibt dazu ja auch etliche Berichte, da wundert man sich schon über das System.

Am Ende bin ich froh das wenigsten ein Geschäft die Preise etwas unten hält, obwohl eigentlich alles teurer sein müsste. Eine wundervolle, moralische Zwickmühle. Bei anderen Läden zahlt man hier in der Gegend pro Produkt ca. 50 Cent und meistens fast 1 € mehr, aber das Geld kommt ja trotzdem nicht da an wo es sein müsste. Und wenn Produkte für eine Woche zum halben Preis angeboten werden, zerlegen die Kunden die Regale.