Magic – REISE NACH NYX – BEZWINGE EINEN GOTT

Magic Herausforderungsdeck

Reise nach Nyx – Bezwinge einen Gott

#MtGJOU

Heute gibt es mal was ähnliches aber doch anders 🙂 Es geht wieder um Magic Karten, allerdings nicht um ein reguläres Deck oder reguläre Karten, sondern um ein Herausforderungsdeck.

Den Beitrag findet Ihr auch hier auf meiner Webseite, wo Ihr auch noch weitere Beiträge rund um Magic: The Gathering findet.

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Reise nach NYX – Bezwinge einen Gott

Dieses Deck ist kein gewöhnliches Deck, sondern ein Herausforderungsdeck. Ein Herausforderungsdeck ist ein eigenständiges Deck, gegen das man mit eigenen Decks antritt. Man spielt also mit seinen regulären Karten Decks gegen das Herausforderungsdeck – dies ist auch mit mehr als einem Spieler möglich.

Das Deck „Reise nach Nyx – Bezwinge einen Gott“ hat eigene Regeln, die speziell für dieses Herausforderungsdeck gelten und mit beiliegen.

Die Optik der Karten unterscheidet sich von regulären Magic Karten, auch die Rückseiten der Karte ist abweichenden.

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Das Kartendesign unterscheidet sich von regulären Magic Karten

Euer Gegner:

Das ist Xenagos, euer Gegner!

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Xenagos der Aufgestiegene (Hüllen nicht im Deck enthalten)

Xenagos ist zum Gott aufgestiegen und hat, zusammen mit seinen Anhängern, ganz Theros ins Chaos gestürzt.

Xenagos muss nun von seinen Anhängern getrennt und dann vernichtet werden. Um an Xenagos heranzukommen eignet sich ein Fest, auf dem Xenagos und seine Anhänger zu gegen sind. Sie feiern und bieten dir damit eine gute Chance, vor allem da Sie dir nie Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Wirst du Ihn aufhalten können?

Die Regeln:

Die Regeln sind wie gesagt etwas anders als für eine ganz normales Spiel und auch für das Deck sind die Regeln anders.
Für die Spieler:

  • Man kann Heldenkarten verwenden, wenn man welche besitzt, dies ist aber nicht zwingend notwendig (Ich habe diese z.B. nicht)
  • „Du greifst mit deinen Kreaturen Xenagos den Aufgestiegenen und seine Hedonisten direkt an“
  • „Du kannst Xenagos als Ziel wählen, als ob er ein Spieler wäre“

Für Xenagos:

  • Xenagos und zwei seiner Kreaturen starten direkt auf dem Spielfeld
  • In jedem Zug von Xenagos werden zwei Karten vom Deck aufgedeckt und dann gewirkt
  • Die Kreaturen und auch Xenagos greifen nicht an, außer eine Karte ordert dies an
  • Die Spieler treffen Entscheidungen für Xenagos, falls erforderlich und Effekte die Xenagos zwingen würden Karten zu ziehen, abzuwerfen oder andere unmögliche Aktionen müssen ignoriert werden. Karten von Xenagos können außerdem nur ins Spiel, auf seine Bibliothek oder den Friedhof gelegt und z.B. nicht aus dem Spiel genommen werden

Wie wird gespielt?

  • Man breitet die beiliegende Faltunterlage, die gleichzeitig die Regeln und teile des Spielfeldes aufgedruckt hat, auf dem Tisch aus
  • Jetzt legt man das gemischte Deck auf die dafür vorgesehene Fläche. Zuvor hat man, den Regeln folge leistend, Xenagos und ein bis zwei oder mehr Hedonisten auf dem Spielfeld platziert
  • Immer wenn Xenagos an der Reihe ist, zieht man zwei Karten von seinem Deck und führt die Aktionen auf den Karten aus. Im Zweifel führt man die Aktionen der Karten am besten in der Reihenfolge aus, in der Sie gezogen wurden
  • Die Spieler selbst haben entweder geteilte Lebenspunkte, z.B. 20 für zwei Spieler oder jeder hat eigenen Punkte
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Das Spielfeld von Xenagos – Bibliothek, Friedhof und ein Spielfeldabschnitt sind aufgedruckt

Wie Gewinnt man?

  • Gewonnen hat man wenn Xenagos das Spiel verlässt, was nur möglich ist, wenn keine Hedonisten mehr auf dem Spielfeld sind
  • Man verliert wenn die eigenen Lebenspunkte unter 0 sinken oder man keine Karten mehr hat
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Spielfeld vom testen (Im Bild sind Karten aus dem Magic Duel Deck Speed zu sehen)

Getestet habe ich das Herausforderungsdeck in einen paar Mehrspieler Partien, also zu zweit gegen das Deck. Zum ausprobieren wurden die Magic Duel Decks aus dem Set Speed Vs. Cunning verwendet. Speed und Cunning taten sich schon schwer gegen Xenagos und nur in einer zum leichten Spiel angepassten Runde konnte mit Speed’s Goblins und einigen Counterspells von Cunning ein Sieg gegen Xenagos errungen werden. Man braucht schnelle Decks 🙂 oder man modifiziert das Spiel.


Das Spiel anpassen:

  • Hedonisten die zu Beginn auf dem Spielfeld sind können variert werden. Z.B. je weiteren Spieler einer dazu.
  • Man kann z.B. pro Runde weniger Karten vom Xenagos Deck ziehen.
  • Die Lebenspunkte der Spieler können variieren, geteilt oder zusammen genutzt werden
  • Nach mehreren Spielen kann man das Deck mit eigenen Karten anpassen

Generell ist das Deck eine nette Basis aber eine Anpassung wird man nach mehreren Spielen vermutlich vornehmen müssen, da sich das Speil sonst doch schnell wiederholt. Man kann aber auf jeden Fall gut neue Decks in Sachen Schnelligkeit und Verteidigung gegen Xenagos testen.

Fragen zu den Regeln:

Während des Spiels kommen fiolgende Fragen auf:

  • Kann man die Hedonisten einzeln als Angriffsziele bestimmen? oder greift man wie bei einem normalen Spieler an? Letzteres macht das Spiel sehr extrem schwer. Die nicht ausführliche Aussage das man Xenagos und die Hedonisten direkt angreift, ist dabei nicht hilfreich und Xenagos, der ja nicht direkt besiegt werden kann, müsste ja nicht blocken
  • Zählen zwei Spieler, z.B. mit geteilten Lebenspunkten, bei Fähigkeiten als ein Spieler oder als zwei Spieler, da man sich mit zwei Spielern die Lebenspunkte teilt und z.B. nur 20 hat. Wenn man mit geteilten Lebenspunkten als zwei Spieler gilt, wird es wieder unglaublich schwer, da man oft viele Lebenspunkte abgezogen bekommt.

Berichte vom Spielfeld:

Einige Testspiele sind gespielt und das erste Fazit steht an.
Bei den Spielen muss man sich vorher die Regeln etwas genauer definieren, als von den beiliegenden Unterlagen bereits getan. Ist dies erledigt, kann man nach und nach ausprobieren wie gut die eigenen Decks gegen Xenagos ankommen. Es empfiehlt sich die Start-Hedonisten in der Anzahl zu variieren, wenn man des öfteren verliert.
Xenagos kann einen schon zu Anfang recht gut überrennen, da die Aktionen über die gezogenen Karten ausgelöst werden und Angriffe gar nicht so selten vorkommen. Im Prinzip muss man schnell Verteidigung aufbauen und dann zurückschlagen.

Negativ an diesem Deck: Es macht Spaß eine Abwechslung bei Magic-Spielen zu haben, allerdings ist es etwas Schade das die Kartenauswahl im Deck ohne Anpassung etwas eingeschränkte ist. Man kann nicht mit langsamen Decks dagegen spielen, bzw. kann man das schon, wenn es stark defensiv ist.
Positiv an diesem Deck: Man kann sich die Regeln immer etwas anpassen, da es je nach Decks zu Anfang etwas schwierig sein kann. Man kann mit mehreren Spielern oder auch alleine gegen das Deck antreten.
Es ist Abwechslung und auch Training fürs Magic spielen!

Fazit:

An sich ist „Reise nach Nyx – Bezwinge einen Gott“ ein echt tolles Konzept, allerdings hat es auch schwächen.
Mit den Grundkarten und Grundregeln hat man für ein paar Spiele auf jede Fall Spaß, danach fehlt ohne Modifikation aber schnell die anfängliche Abwechslung. Der Spieler ist natürlich Frei und kann das Deck z.B. mit eigenen Karten ergänzen und umbauen und so den Spielspaß lange erhalten.

Davon ausgehend das man das Deck nicht Tag täglich nutzt, ist es ok und auch preislich ist es nicht so teuer wie die eigentlichen Decks.
Soweit von der Idee her finde ich es toll und es zeigt auch wie man mit eigenen Karten und Regeln die Spiele verändern kann. Es dürfte kein Problem sein sich mit eigenen Karten auch ein Herausforderungsdeck zu bauen und damit zu spielen.

Hinweis: Wenn man eigene Karten zusammen mit „Reise nach Nyx – Bezwinge einen Gott“ verwenden möchte, muss man undurchsichtige Hüllen verwenden, da die Rückseiten der Karten hier anders sind als bei gewöhnlich Magic Karten.


Es gibt noch ein weiteres Herausforderungsdeck:

  • Battle the Horde Challenge Deck

Den Beitrag findet Ihr auch hier auf meiner Webseite, wo Ihr auch noch weitere Beiträge rund um Magic: The Gathering findet.


Magic: The Gathering ist ein eingetragenes Warenzeichen von Wizards of the Coast, Inc, einem Tochterunternehmen von Hasbro, Inc. Alle Rechte an den Kartennamen, dem Tap-Symbol, den Mana-Symbolen und den Editions-Symbolen liegen bei Wizards of the Coast, LLC. Alle Rechte an Bildern liegen bei dem jeweiligen Künstler oder Wizards of theCoast, LLC. Alle Rechte Vorbehalten.

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