Callebaut Callets Vollmilch

Callebaut Callets Vollmilch

Kuvertüre für Pralinen, Desserts und Torten. Aus 100% reiner Kakaobutter hergestellt. Kakaogehalt von 31,7% und ein Milchgehalt von 22,2%.

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So sehen die Stücke aus:

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Callebaut Callets Vollmilch ; Kuvertüre für Pralinen, Desserts und Torten. Aus 100% reiner Kakaobutter hergestellt. Kakaogehalt von 31,7% und ein Milchgehalt von 22,2%.

Die Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver (22,2%), Kakaomasse. Emulgator: Sojalecithin; natürliches Vanillearoma.

In der Packung sind 1kg. Auf 100g kommen ca. 51,7g Zucker.

Temperaturkurve: Schmelztemperatur: 45°C; Kristallisationstemperatur: 27°C; Arbeitstemperatur: 28/29°C

Die Vollmilchkuvertüre soll süß und cremig sein, mit Karamellaroma und Bourbon Vanille.

Haltbarkeit: Für den Artikel gab es beim Händler eine Haltbarkeit von mindestens 6 Monate.

So sieht eine Tafel aus Callebaut Callets Vollmilch aus:

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Callebaut Callets Vollmilch ; Kuvertüre für Pralinen, Desserts und Torten. Aus 100% reiner Kakaobutter hergestellt. Kakaogehalt von 31,7% und ein Milchgehalt von 22,2%.

Nicht jeder denkt bei Kuvertüre an etwas positives, aber gute Kuvertüre ist eine Schokolade, die man oft zum Überziehen von Kuchen, Torten, Pralinen und vielem mehr verwendet, ebenso wie zum Herstellen von Ganache. Bei der Kuvertüre ist ein hoher Anteil an Kakaobutter verarbeitet, wodurch diese leichter schmilzt und flüssiger wird. Zum Beispiel beim Gießen von Tafeln verhält sich Kuvertüre daher teils angenehmer als andere Schokolade und lässt sich besser verteilen, wird schneller wieder fest und soll danach auch stabiler sein. Zudem scheint Kuvertüre besser zu glänzen, was auch nochmal bei den Callets der Marke Callebaut besonders gut funktionieren soll, aber nur wenn man die Temperatur richtig hält. Nicht umsonst ist das Wort “Callets” ein fester Begriff für Schokoladenstücke zum Herstellen von Ganache oder Schokoladentafeln. Natürlich gibt es Kuvertüre auch als große Blöcke, aber die kleinen Tropfen lassen sich einfacher dosieren und schmelzen.

Die Stücke haben eine angenehme Farbgebung, direkt als Vollmilch zuerkennen und sehen gut aus.

Der Duft der Callets: Der Duft geht so in Richtung sahniger Milchschokolade. Man kennt den Duft tatsächlich von mancher Schokolade, auch von guter, aber es lässt sich beim unbedachten Erhaschen des Duftes auch mit einfacher Schokolade verwechseln, vergleichen oder erkennen. Auch wenn man sich viel mit dem Geschmack von Schokolade beschäftigt, ist es nicht immer klar, wann eine Schokolade mehr einfach oder doch besser schmeckt. Hauptsachen es schmeckt am Ende.

Der Geschmack vorher: Die Stücke zergehen sehr leicht aber auch mit minimalem Biss im Mund und haben eine cremige Art zu zergehen. Der Geschmack ist sehr gut und rund, hat eine feine milde Milchschokoladennote, ist aber aromatisch mit einem Anflug von sanftem Karamell oder ist es eine Vanille Note auf der Schokolade? Es ist süß, aber mehr auf den Geschmack fokussiert als auf die Süße, wobei nach ein paar Stückchen mehr zum Probieren nimmt die Süße etwas zu. Man erkennt in den Aromen auch Prallelen zu diversen fertigen Schokoladenprodukten auf dem Markt, aber einige davon würden gegen die Callets dann nicht ankommen. Allerdings sind ca. 51g Zucker auf 100g deutlich mehr als ca. 28g bei der Zartbitterschokolade.

Die Schokolade schmilzt gut und lässt sich damit einfach verarbeiten. Die Verarbeitung ist simpel und dennoch komplex. Man schmilzt im Wasserbad entsprechend der Temperaturkurve, die der Hersteller angibt. Macht man das falsch, wird die Kakaobutter dem ganzen zum Verhängnis und man erhält matte Schokolade mit abweichenden Auffälligkeiten im Biss oder im Aroma. Das ist nicht weiter tragisch, aber nicht ideal. Man sollte daher ein Thermometer verwenden, was ich aber auch gerade nicht dahabe. Wer sich nun fragt, warum es doch so oft ohne Thermometer bei Kuchen geklappt hat, hat vermutlich Kuvertüre auf Basis von alternativen Zutaten wie Kokosöl oder andere Fetten anstatt Kakaobutter verwendet. Aus der Erfahrung heraus, sind das sehr viele Varianten, die man so im Supermarkt findet. Kokosöl finde ich dabei gar nicht so schlimm. Es ändert ggf. den Geschmack etwas, aber ist zumindest viel einfacher in der Handhabung. Das Schmelzen funktioniert bisher aber auch ohne Thermometer ganz gut und die Schokolade hat einen leichten Glanz. Das Ergebnis, ohne Thermometer bei der Verarbeitung, war bei meinem Versuch etwas besser als bei der Zartbitterschokolade, ist aber vermutlich auch nicht perfekt.

Der Geschmack als Tafel: Die Schokolade duftet mild und leicht nach Milchschokolade. Es ist ein guter Duft und nicht zu süß. Die Schokolade hat einen leichten Biss, zergeht danach zügig und cremig im Mund, hat eine recht typische Milch Note für Milchschokolade. Ein runder Geschmack und zumindest bei den ersten Stücken nicht zu süß. Das macht einen guten Eindruck. Ist man mehrere Stücke hintereinander, wird es etwas süßer. Es kann einen Hauch von Karamell oder Vanille aufweisen, wie es angegeben wird, aber am ehesten würde man vielleicht ein tiefen Hauch von Karamell in der Schokolade vernehmen.

Fazit:

Eine gute Basis für selbstgemachte Schokolade, etwas weniger süß dürfte es sein, ist aber soweit gut und am üblichen Geschmack. Die Callets lassen sich einfach verarbeiten und ergeben schöne Schokoladentafeln oder andere Varianten.  Der Geschmack in der finalen Form ist sehr gut und entspricht einer angenehmen Milchschokolade mit sahniger Note. Bedenkt aber immer, dass man die Schokolade ja noch schmilzt und dann mit Zutaten erweitert, daher ist der pure Geschmack teilweise weniger wichtig.


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