Schokoladentafel selbst gemacht – Vollmilch

Schokoladentafel selbst gemacht – Vollmilch

Bzw. eine Tafel selbst gegossen, aus Callebaut Callets Vollmilch Kuvertüre ; Mit Topping aus Brezeln, Kakao-Nibs & Schinken-Speck

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Eine Anleitung habe ich hier ausführlich zusammengefasst. Auch ist dort nochmal auf die Notwendigkeit eines Thermometers hingewiesen. Ich habe keins verwendet, was auch geht. Es schmeckt und wirkt sehr gut, ist aber ggf. in der Optik noch besser hinzubekommen.

Zum Beitrag: DIY Schokoladentafel

Zum Beitrag: CALLEBAUT CALLETS VOLLMILCH

Schokolade schmelzen: Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, dabei am besten das Gefäß überm Wasserbad hängen lassen und nicht direkt ins Wasser stellen. Es darf zudem kein Wasser an die Schokolade kommen. Ein Schmelzbehälter wird hier aber bevorzugt, nur wird man diesen zum einfachen Ausprobieren nicht extra erwerben. Ein Thermometer für die passende Temperatur ist da schon eher eine Überlegung wert. [mehr] … Nach einer Weile habe ich dann noch ein Hauch kochendes Wasser dazu gegeben, aber nicht viel, nur gerade so, dass es dann gut geschmolzen ist. Es braucht aber immer noch eine Weile. Daran merkt man, dass es nicht zu heiß ist. Unter stetigem Rühren ist dann die erste Menge geschmolzen und angenehm cremig und leicht flüssig. Dann habe ich den Rest der Schoko-Tropfen hinzugegeben und es damit abgekühlt. Das war ohne Thermometer auch nicht perfekt, sieht im Ergebnis daher auch etwas matt aus, aber für mich, beim ersten Versuch und ohne Thermometer ziemlich gut. Optisch ist die Vollmilchsorte besser geworden als die Zartbittersorte. 

So sieht die Vollmilch-Schokolade aus: 

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Callebaut Callets Vollmilch ; Kuvertüre für Pralinen, Desserts und Torten. Aus 100% reiner Kakaobutter hergestellt. Kakaogehalt von 31,7% und ein Milchgehalt von 22,2%.

Die Schokolade lässt sich einfach schmelzen und kann danach in die vorbereitete Form gegeben werden. Während der Zubereitung hat die Schokolade eine gute Optik und wenn es gelingt, hat die Schokolade am Ende einen leichten Glanz. Ist die Schokolade matt, wars nicht im richtigen Temperaturbereich. Ich habe es vermutlich schon zu kalt oder zu warm werden lassen. Die Vollmilchschokolade ist etwas besser geworden, aber auch nicht perfekt. Die hellen Stellen sind Kokos-Öl vom Einfetten der Form, aber besser gelungen als bei meinem Versuch für die Zartbitterschokolade.

  • In die Schokolade habe ich drei Prisen Speisesalz gegeben.

Bei der Milchschokolade habe ich etwas mehr Speisesalz hinzugegeben, also 2 bis 3 Prisen und das merkt man deutlich, aber immer noch lecker. Speisesalz ist aber nur dann gut, wenn man wirklich so ein direktes Salz haben möchte. Eigentlich hat Speisesalz in Schokolade keine gute geschmackliche Eigenschaft, meiner Meinung nach und ist hier eher so wie bei anderen Süßspeisen, nur als Prise zum Verstärken der süßen Aromen gedacht. Eher sollte man grobes mildes Salz, Meersalz oder andere besondere Sorten verwenden. Das habe ich auch im Küchenbestand, aber wollte tatsächlich das direkte Salz ausprobieren.

Das Salz rundet ab und mit drei Priesen merkt man es teilweise etwas deutlicher. Die Schokolade schmeckt danach feiner und dann nochmal etwas salzig. Die Schokolade habe ich dann noch mit drei Varianten an  Toppings ausprobiert. Die Schokolade duftet angenehm nach Milchschokolade und hat einen leicht sahnigen Milchschokoladengeschmack. Die Schokolade schmilzt leicht in den Fingern.

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3 Toppings auf Callebaut Callets Vollmilch ; Kuvertüre für Pralinen, Desserts und Torten. Aus 100% reiner Kakaobutter hergestellt. Kakaogehalt von 31,7% und ein Milchgehalt von 22,2%.
  • Kakao-Nibs geben der Schokolade einen Biss und fruchtig wirkende Note.
  • Brezeln knuspern kurz und geben eine Teig- und Salz Note hinzu. Eine klassische Kombination für selbst gemachte Schokolade, aber doch seltener bei gekauften. Die Schokolade ist bei 100g für aufgelegte Brezeln aber eigentlich schon zu dick. Bei einer 100g Tafel sollte man Brezeln eher in die Schokolade mischen und danach nochmal obendrauf geben, außer man mag viel Schokolade auf einmal. Ein paar Prisen Salz in der Schokolade und zusätzlich das Salz von den Brezeln, zusammen mit der Note des Laugen-Teiges, ist richtig lecker. Faszinierend.
  • Schinken ist ungewöhnlicher aber gibt es natürlich auch schon von einigen Chocolatiers, nur nicht einfach so im Supermarkt. Tatsächlich ist die Kombination aber gar nicht so sonderbar, denn es gilt ja meistens, was einzeln schmeckt, schmeckt auch kombiniert. So schmeckt z.B. Schokoladencreme mit Schinken, oder Fleisch mit Schokoladensoße, daher gilt auch Schokoladentafel + Schinken = lecker. Ich habe, damit es nicht mit Fett überläuft einen Magerspeck verwendet, entsprechend ist dieser ohne Fettschwarte und nach kurzem anrösten etwas trockener und im Aroma milder. Der Speck kommt natürlich kalt auf die Schokolade. Am besten ist dann doch ein kräftiger Schinken wie Schwarzwälder. Es duftet herrlich nach Speck und sieht gut aus. Der Geschmack ist leicht würzig mit tollem Aroma vom Speck, mit Röstnoten und man hat durch den Speck einen guten Biss. Man kaut daher etwas auf dem Speck, während die Schokolade drum herum langsam zergeht. Es entsteht eine gute Mischung im Mund und am Ende hat man noch den Speckgeschmack. Sehr lecker.

Fazit:

Die Tafel lies sich gut aus den Callets herstellen und macht insgesamt einen guten Eindruck. Auch hier ist es ohne Thermometer nicht so einfach und die Schokolade kann leicht matt werden, aber es sieht soweit schon ganz gut aus. Die Schokolade ist ganz angenehm im Geschmack, etwas süß nach mehreren Stücken, aber gehört geschmacklich gefühlt zu den besseren. Die Toppings waren alle gut. Kakao-Nibs sind wie immer lecker und knusprig. Die Brezeln passen super zu Schokolade und dem extra salzigen. Der Schinken ist richtig gut, sollte aber besser würziger sein. Insgesamt sehr lecker.


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