Remington colourcut Hair Clipper Kit

Remington Colour Cut Hair Clipper Kit

Haarschneider mit Netzbetrieb (Kabel. Kein Akku), selbstschärfende Edelstahlklingen. Mit 16 Zubehörteilen, davon 11 Aufsteckkämme (Haartrimmer ; Haarschneidemaschine ; Herren HC5035)

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Mehr Infos zum Gerät: https://de.remington-europe.com/produkte/hc5035-colourcut-haarschneider

So sieht die Verpackung aus:

RemingtonColourCutHairClipperKit
Remington Colour Cut Hair Clipper Kit ; Haarschneider mit Netzbetrieb (Kabel. Kein Akku), selbstschärfende Edelstahlklingen. Mit 16 Zubehörteilen, davon 11 Aufsteckkämme (Haartrimmer ; Haarschneidemaschine ; Herren HC5035)

In der Packung:

  • 1 Haarschneidemaschine (0,5 mm Präzisionsklinge)
  • 11 Aufsätze für die Maschine (1,5mm – 28mm)
    • 9 farbige Aufsteckkämme + 2 Aufsteckkämme zum einfachen Schneiden der Seiten (die 2 extra Kämme habe ich nicht verwendet)
  • 1 Nackenhaarbürste 
  • 1 Reinigungsbürste
  • 1 Kamm
  • 1 Haarschere
  • 1 Heft mit Gebrauchsanweisung
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Remington Colour Cut Hair Clipper Kit Haarschneider mit Netzbetrieb (Kabel. Kein Akku), selbstschärfende Edelstahlklingen. Mit 16 Zubehörteilen, davon 11 Aufsteckkämme (Haartrimmer ; Haarschneidemaschine ; Herren HC5035)

 

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Remington Colour Cut Hair Clipper Kit Haarschneider mit Netzbetrieb (Kabel. Kein Akku), selbstschärfende Edelstahlklingen. Mit 16 Zubehörteilen, davon 11 Aufsteckkämme (Haartrimmer ; Haarschneidemaschine ; Herren HC5035)

Der Haarschneider hat eine angenehme Form (klassisch) und liegt sehr gut in der Hand. Die Maschine kommt mit passend langem Kabelanschluss, wodurch man es einfach nutzen kann. Im Selbsttest hatte ich nie ein Problem mit dem Kabel. Auch das Gewicht ist auch bei längerer Nutzung angenehm. 

Der Haarschneider ist simpel aufgebaut, leicht gebogen und vorne an der Schneide können die Aufsätze einfach aufgesteckt werden. Am hinteren Ende gibt es einen An-/Aus Schalter und vorne ein Schalter für einen Klingeneinstellhebel (Abstandsregler?) der Klinge. Der Einstellhebel kann auch noch mit den Aufsätzen genutzt werden. D.h. man hat je Aufsatz auch noch die Abstände zur Klinge zusätzlich, für feine Abstufungen.

Die Aufsätze kann man vorne einfach aufstecken, dabei rasten diese hinter der Klinge ein und halten stabil und können dennoch sehr leicht wieder gelöst werden. Auf den ersten Blick wirken die Halterungen etwas einfach, da diese kein elegantes System haben, sondern einfach festgeklemmt werden aber es funktioniert gut. So weit sind die Aufsätze sehr gut und einfach in der Handhabung. Das Wechseln funktioniert sehr schnell und leicht. Solange das Material nicht spröde wird, sollte es kein Problem im Umgang mit den Aufsätzen geben.

  • Der Haarschneider und die Aufsätze haben einen neutralen Geruch und machen insgesamt einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Alles wirkt akkurat verarbeitet. Auch das Material der Aufsätze und die Stabilität wirkt sehr gut.

Die weiteren Beigaben im Set sind auch ganz ok. Die Große und die kleine Bürste sind gut, aber schon bei der ersten Nutzung lösten sich zwei Borsten bei der großen Bürste. Ok, das passiert auch bei hochwertigeren Bürsten, aber es wirkt daher erstmal etwas einfacher. Ansonsten sind die aber zweckmäßig. Die Borsten sind, wie bei einigen Bürsten zum abbürsten der Kleidung  bzw. des Umhangs zum Auffangen von Haaren, etwas hart. 

Auch die Schere ist ok. Die Schere hat abgerundete Spitzen und ist leicht, was beim Schneiden ganz nett sein kann, außer man benötigt zur bessern Handhabung etwas mehr Gewicht. Die Position der Griffe wirkt ok. Beim Schneiden fühlt sich die Schere auch gut an, hat vom Geräusch aber so eine Art wie Haushaltsscheren, mit einem Hauch zur Haarschere. Vom Gefühl ist es auch eher so ein Mittelding. Ich habe zum Vergleich auch zwar Haarschere da und die hören sich anders an. Die Schere ist nicht ganz so leichtgängig wie eine Frisörschere und liegt etwas anders in der Hand. Von der Funktion her, also im Set nur für minimale Korrekten dabei, da ja alles mit dem Haarschneider gemacht wird, ist es aber vollkommen ok. So gesehen ist die Schere vollkommen ausreichend für Korrekturen und Pony. Ansonsten wäre die Schere aber kein vollwertiger Ersatz für eine Frisörschere von guter Qualität.

Dann gibt es noch einen Kam im Set. Der ist halt ein Kam, nur vom Gefühl her nicht ganz so angenehm in der Nutzung, wie z.B. ein paar andere Käme dich ich habe. Er wirkt etwas hart oder vielleicht nicht so stark abgerundet an den Enden? Auch damit kann man arbeiten und er ist zweckmäßig, aber man kann auch ruhig noch einen neuen Kam dazu holen. Vielleicht ist es aber auch nur mein Empfinden. Ein Kam ist nebenbei tatsächlich wichtig für den Schnitt per Haarschneider, da man die Haare in Abschnitte einteilt und dafür z.B. zur Seite kämmen muss. 

Der erst Haarschnitt:

Meine Haare waren nun schon recht lang, da ich selten zum Friseur gehe. Ich bin das nicht gewohnt, da meine Mutter mir die Haare schneidet, aber die Heimreise quer durch Deutschland ist nicht immer praktikabel. Daher musste ich schon drei Mal in meinem Leben zum Friseur gehen und ich fand es insgesamt nicht so toll, was aber keineswegs am Ergebnis lag, nur ist es einfach nicht meins und wenn man es nun mal preislich überlegt, kostet hier vor Ort beim Friseur ein Herrenhaarschnitt mehr als dieser Haarschneider ohne Versandkosten. Zudem mag ich beim Frisör nicht, dass man Termine machen muss (Termine mag ich generell nicht). 

Also ausprobieren. Mit Haarschneider die Haare geschnitten zu bekommen, kannte ich ebenfalls nicht, da meine Mutter sich das Schneider mit der Schere selbst beigebracht hat und sehr gut macht. Mit der Schere selbst bei mir schneiden, habe ich mir aber dann doch nicht zugetraut.

Der Haarschneider ausgepackt, macht einen guten Eindruck. Das Gerät läuft recht leise und ist gefühlt leiser als die elektrischen Rasierer und Barttrimmer die ich so habe. Dank Stromkabel braucht man nicht auf Ladestände achten. Das war mit einer der Hauptgründe für diesen Haarschneider.


Mir ist aber auch direkt klar, ohne Anleitung, wie man die Haare damit schneidet, wird es schief gehen. Also habe ich nur kurz gesucht und dieses Video gefunden. Das Video ist simpel, aber inhaltlich genau passend. Ich habe es mir angeschaut und danach je Abschnitt nochmal angeschaut. Damit hat der Haarschnitt bei mir sehr gut funktioniert.

  • Das besagte Video: The One Minute Barber : HOW TO CUT YOUR OWN HAIR | Simple guide for cutting a gents hairstyle. Video auf Youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=5JpAy_RTjos ; Es gibt im Internet aber sicherlich auch noch viel andere Videos. Im Video hat er die Haare ganz kurz geschnitten, aber man kann die Haare auch länger lassen. Meine Haare sind z.B. etwas länger.

Ich habe den Schnitt zuerst mit dem größten Aufsatz + größter Klingenabstand ausgeführt und dann nach Bedarf mit kleineren wiederholt, bis man weiß was man macht und damit man noch korrigieren kann.

Zuerst habe ich die Seite mit dem größten Aufsatz geschnitten. Dabei wie im Video beschrieben und ggf. mit kleineren Aufsätzen korrigiert, bis die gewünschte länge erreicht war. Dann habe ich hinten mit dem größten Aufsatz geschnitten, ebenfalls wie im Video beschrieben und mit kleineren weitergemacht, bis die Länge passte. Dann fehlen die Übergänge, denn bisher hier hin sieht es noch furchtbar aus. Die Übergänge schneidet man dann von oben, ein Punkt, den ich ohne Video falsch gemacht hätte. Auch hier habe ich mit dem größten Aufsatz angefangen und mit kleineren Korrigiert. Seit aber nicht zu schnell mit dem Verkleinern der Aufsätze, sondern geht mit der richtigen Bewegung auch mehrmals mit den großen Aufsätzen drüber. Am Hinterkopf braucht man etwas länger, da man dort besonders die Stufen sieht und diese vorsichtig wegbekommen muss. Dafür habe ich lange gebraucht, aber mir auch Zeit gelassen und es ordentlich gemacht. Ich bin dort Aufsatz für Aufsatz vorsichtig durchgehen, bis im Spiegel keine Stufe mehr zu sehen war. Ab einem gewissen Punkt fehlen dann evtl. Zwischenstufen bei den Aufsätzen, aber dafür hat man dann noch den Abstandsregler bei den Klingen. Am Ende kommen dann noch die Haare von oben dran, aber bei mir nur mit dem größten Aufsatz und da war dann nicht viel was weggeht. Da stoppt man am besten vor dem Pony, damit man das dann per Schere macht. An den Ohren habe ich auch mit der Schere geschnitten, damit man das nicht aus Versehen falsch macht. Natürlich kann man auch die Konturen mit dem Haarschneider machen, aber ich wollte kein Risiko eingehen.

Tipp: Wenn Ihr einen Kleiderschrank mit 2 Spiegeltüren habt, könnt Ihr beide Türen öffnen, eine ganz und eine leicht schräg und euch dazwischen stellen. Damit könnt Ihr dann den Hinterkopf sehen und prüfen, ob noch Stufen im Haar sind. Während des Schneidens habe ich nicht drauf geschaut, da man ja eh schneidet und dann ist es eh schon zu spät. Nach jedem Schnitt-Abschnitt muss man halt das Ergebnis kontrollieren und verfeinern. Wenn man es zum ersten Mal macht, muss man da erstmal etwas üben und gerade am Hinterkopf sieht es schnell stufig aus. Auch bei Mehrfachen drüber gehen kann man da leicht noch  Stufen haben, aber nach einer Weile habe ich es dann doch sehr gut hinbekommen.

Bis zum Endergebnis habe ich recht lange gebraucht, aber ich bin zufrieden. Der Haarschneider war von Anfang an sehr gut in der Handhabung und alles hat so funktioniert wie es soll. Nichts ist mir am Gerät negativ aufgefallen. Man muss vielleicht mal das Kabel beachten, aber ich das ging so nebenbei, dass es mir nicht mal aufgefallen ist.

Am Ende sieht der erreichte Schnitt echt gut aus. Das Ergebnis gefällt mir gerade besser als das vom Friseur. Auch jede Rückmeldung, die ich dazu bekommen habe, war sehr positiv. Nur beim genauen Hingucken scheint eine Seite minimal noch breiter zu sein aber eigentlich nicht, bzw. liegt das eher an Haaren die mal nicht anliegen. Ich habe mein Haar auch nicht so kurz geschnitten wie in dem oben genannten Video, sondern länger gelassen und auch das geht.

Was beim Haarschnitt fehlt, ist das angenehme Gefühl eines Scherenschnitts, allerdings finde ich das auch nur angenehm, wenn meine Mutter mir die Haare schneidet. Bei den Frisörinnen mochte ich das nie.

Am Pony muss man sehr aufpassen, dass man nicht aus Versehen bis ganz nach vorne schneidet. Ohne Anleitung sollte man nicht schneiden, da man es vermutlich falsch macht, also schaut euch vorher ein Video an. Man braucht einen Spiegel, mit dem man den Hinterkopf sehen und dort die Stufen dort wegmachen kann.

Fazit:

Für den geringen Preis ein erstaunliches Set, aber der Haarschneider funktioniert echt gut. Die Aufsätze sind auch sehr gut. Das übrige Zubehör ist zweckmäßig, aber kann man auch durch etwas hochwertigere Dinge ersetzen, man muss es aber nicht. Es funktioniert alles. Auf den ersten Blick und von der ersten Nutzung her, sind der Haarschneider und die Aufsätze von sehr guter Qualität. Ich bin mit dem Set mehr als zufrieden. Der Preis des Sets ist aktuell etwas preiswerter als ein Herrenhaarschnitt bei hiesigen Frisörläden (UVP ist minimal teurer als ein Frisörbesuch, würde sich aber auch schon beim zweiten mal rentieren) und damit habe ich die Kosten auch schon direkt wieder drin. Wer sich das Schneiden zutraut, kann es damit auf jeden Fall erfolgreich hinbekommen. Geduld ist aber gefragt und natürlich kann man auch was falsch machen, was man dann auch sehen würde :) Aber es ist, wie ich feststellen konnte, durchaus beim ersten Versuch recht perfekt hinzubekommen.

Wer es selber ausprobieren möchte, kann das gerne machen, aber natürlich auf eigene Gefahr :D Wenn es schief geht, kann man als Mann ja immer noch zum Militärschnitt korrigieren.


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