Honeycraft Vcelovina Black Currant Honeywine

Honeycraft Vcelovina Black Currant Honeywine

Handcrafted premium honeywine Medivuna Ribetlova from pure raw honey. (Schwarze Johannisbeere ; Schwarze Ribisel)

[Werbung] Das vorgestellte Produkt / die Produkte wurden für den Beitrag / den Produkttest regulär im Handel erworben. Die Inhalte des Beitrags wurden anhand eines vorliegenden Produktes zusammengestellt und sind nicht durch dritte beeinflusst.

Black Currant Honeywine is produced by fermenting quality honey following a traditional recipe, with black currant juice added during fermentation.

So sieht die Flasche aus:

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Honeycraft Vcelovina Black Currant Honeywine – Handcrafted premium honeywine Medivuna Ribetlova from pure raw honey. (Schwarze Johannisbeere ; Schwarze Ribisel)

Die Zutaten: water, honey, black currant juice 6%, antioxidant: sulphites

In der Flasche sind 0,75L. Alk.: 13% obj.


Eine weitere Variante von Honig Met, diesmal ist es aber eine Variante, die  etwas stärker an Wein rankommt und dahingehend etwas kräftig scheint, sowie ein leichtes Brennen aufweist. Bestellt war eigentlich eine Flasche, die auf dem Produktfoto anders aussah. Bei der Bestellung war es ein dunkler wirkender Met und das Etikett der Flasche war schwarz.  Ob mir dann das richtige Produkte zugeschickt wurde, weiß ich nicht, aber das spielt ja eigentlich keine Rolle, da ich auch diese Sorte probieren kann.

Optisch sieht der Met gut aus und hat eine angenehm rötliche Farbe. Allerdings soll es ja schwarze Johannisbeere sein und die ist eigentlich dunkler, z.B. bei Marmelade, bei Sirup usw.

Im Dufte findet sich eine leichte Honignote die mal mehr und mal einen Hauch weniger parallel zu einer “Wein-Note” auftritt. Mit Wein-Note meine ich, ganz ohne Kenntnisse über Wein, eine säuerliche Note und einen Duft, den ich damit assoziiere. Beide Noten sind mild, aber aromatisch. Der Wein ist hinter der Honig Note klar als Wein zu erkennen und hat eine dezente säuerliche Note, aber der Duft wirkt insgesamt süßlich. Es ist durch die Wein-Note auch fruchtig, aber an Johannisbeere oder gar an die normalerweise kräftigere schwarze Johannisbeere denke ich dabei nicht.

Das Getränk hat ein merkliches leichtes kribbeln auf der Zunge, so wie bei ganz feinerer Kohlensäure, die in guter Menge vorhanden ist. Das kam etwas unerwartet, da die anderen beiden Met Variante von einem anderen Hersteller, die ich probiert hatte, dies nicht hatten. Met würde ich persönlich ohne Kohlensäure erwarten, kenne mich damit aber nicht aus. Lässt man den Met die Kohlensäure abbauen, also Atmen, so wird die Kohlensäure immer milder. Ich würde dabei unbedingt eine Dekanter, oder ein schönes Weinglas empfehlen und den Honigwein etwas stehen lassen. Man soll Wein ja maximal ein paar Stunden Atmen lassen und älteren Wein fast gar nicht. Bei den Met Sorten ist es bestimmt kein teurer alter Wein und das Atmen ist etwas bedenkenfreie. Die Kohlensäure nimmt viel vom Aroma weg, da die Zunge dadurch quasi blockiert wird und das sollte man meiner Meinung nach verhindern.

Es startet etwas dünn im Geschmack und baut dann eine leichte Honignote und eine leichte Wein Note auf. Beides bleibt eher mild. Es ist leicht süß und hat eine leichte säuerliche Note. Schwarze Johannisbeere im Geschmack zu erkennen ist allerdings schwer.

Verteilt man es etwas im Mundraum oder lässt es nur leicht an die Zungenspitze kommen, dann hat man eine fruchtige Note was Johannisbeere sein kann und auch eine gewisse Tiefe im Aroma kann von der Johannisbeere kommen, aber eigentlich ist gerade schwarze Johannisbeere so kräftig im Geschmack, was hier nicht der Fall ist.

Bei der Bestellung war auch eine viel dunklere Sorte im Produktbild abgebildet, was mich dann etwas verwundert hat. Vielleicht gibt es unterschiedliche Sorte mit der Johannisbeere, in unterschiedlichen Stärken?

Die untere Hälfte der Flasche hatte etwas Zeit in der halbleeren Flasche zu ruhen und hat dabei die Kohlensäure verloren. Ohne Kohlensäure war der Geschmack für mich angenehmer und einen Hauch aromatischer, aber es bleibt weiterhin eher mild fruchtig. Das satte Aroma von schwarzer Johannisbeere vermisse ich etwas. Dafür kommt aber die Honig-Note besser zur Geltung und daneben ist es eine leicht säuerliche Wein Note.

Fazit:

Soweit ganz ok. Es ist ein milder, fruchtiger Wein, mit ganz feinperliger Kohlensäure und etwas zusätzlicher Süße und dem Aroma von Honig. Die Johannisbeere als fruchtige Note kann dabei sein, aber es ist anders als ich erwartet hätte, da die schwarze Johannisbeere nicht direkt rüberkommt, oder eben recht mild ist. Erwartet hätte ich ein sattes Aroma der Frucht, aber milde Aromen sind für die feinen Geschmäcker auch nicht zu verachten, wenn man genießen möchte. Aber ich bin auch kein Weintrinker und habe keine Ahnung von Wein.

Am Ende ist es, wie gesagt, ganz ok, aber für mich persönlich einen Hauch zu nahe am Wein, säuerlich und die Kohlensäure bräuchte ich nicht. Wer eher Wein trinkt und diesen Honigwein vielleicht auch etwas Atmen lässt, der kann hier aber durchaus was zum genießen finden.


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